Meet your Neighbours: Hallo Fête Berlin!
24.05.2019
von Ulli

Meet your Neighbours: Hallo Fête Berlin!

Auf ein Wort am Tag der Nachbarn

Auf ein Wort am Tag der Nachbarn

Europaweit feiern wir heute den Tag der Nachbarn mit vielen kleinen und großen bunten Nachbarschaftsfesten. Das Ziel: mehr Gemeinschaft und weniger Anonymität! Das finden wir spitze! Für uns ist auch die Fête ein riesiges stadtweites Nachbarschaftsfest, auf dem Begegnung und Austausch über Musik stattfindet. Von daher ist der heutige Tag ein super Anlass, Nachbarschaft über die Potsdamer Stadtteile hinaus zu denken und zu schauen, was unsere Berliner Nachbarn von der Fête Berlin so treiben. Wir freuen uns sehr, dass das Berliner Team kurz vor der Fête ein paar Minuten für ein kleines Interview mit uns abzwacken konnte.

Also liebe Fête Berlin, stellt euch doch kurz mal vor – Wer sind die Menschen hinter der Fête der Hauptstadt?

Wir sind ein Team von leidenschaftlichen Musik- und Fête-Fans, das sich im vergangenen Jahr neu aufgestellt und jetzt das Glück hat, auch in diesem Jahr weitest unverändert zusammenarbeiten zu können. Strukturell ist die Fête de la Musique beim Musicboard Berlin mit der Geschäftsführerin Katja Lucker integriert, das von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa mit der Durchführung beauftragt wurde. Die Kuratierung und Leitung liegt bei Björn Döring, der seit vielen Jahren Kulturmanager und Journalist ist und bereits in ihren Anfangsjahren von 1996 bis 2001 mit der Fête de la Musique Berlin befasst war. Christian Stender arbeitet seit 2008 für die Fête und ist der zentrale Ansprechpartner für die Genehmigungsverfahren, den Kontakt zu den Behörden und die Beratung der Musikorte. Sanga Lenz macht die Projektkoordination und -administration, zu der auch der intensive Kontakt und die Vertragsgestaltung mit den Musikorten gehört. Diesen Job hat im letzten Jahr Josephine Reinisch gemacht, die 2019 mit der Beratung und Vermittlung von Künstler*innen und der Adminstration unseren Matching Tools betraut ist. Mia Morris und Noel Maurice von indieberlin koordinieren die gesamte digitale Kommunikation inklusive Blogs, Podcasts, Postings und Getwittere. Die Agentur Ocular Online baut unsere wunderbare und multifunktionale Website und die Agentur Verstärker unter der Leitung von Carsten Stricker kümmert sich um die PR. Die tollen Grafiken kommen von Syennie Valeria.

Seit zwei Jahren seid ihr als Musicboard im “Fête”-Amt. Was sind die größten Herausforderungen bei der Organisation?

Die größte Herausforderung ist sicherlich die Menge an Daten und damit eben auch Menschen, Orte, Künstler*innen, die koordiniert und schließlich in eine gemeinsame Kommunikation und ein geordnetes Vertrags- und Veranstaltungsgewesen geordnet werden muss. Mit fast 160 Spielorten in allen Berliner Bezirken und circa 800 Ensembles, Acts, Bands, Solisten allein im offiziellen Programm haben wir ein ganz wunderbares und vielfältiges Programm in ganz Berlin. Aber eben auch sehr viele Dinge, die beachtet, betreut und kommuniziert werden wollen.

Und was hat besonders gefêtzt?

Im letzten Jahr ist uns allen der Singalong auf den Stufen des Alten Museums sehr nah gegangen. Dass sich am Ende wirklich viele hunderte Menschen zusammengefunden haben, um gemeinsam die Ode an die Freude zu singen und damit zu zeigen, was für eine große und positive Kraft in der Musik steckt, hat alle bewegt. Auch das ganze Team war dort zum Singen und das war ein besonders schönes Erlebnis. In diesem Jahr findet der Singalong übrigens in über 50 Städten in Deutschland sowie in sieben Ländern in Europa statt. Um 20 Uhr Berliner Ortszeit wird überall die Ode an die Freude gesungen.

Nun haben wir Fête-Nachbarn endlich mal zum plaudern zusammengefunden, was wir ganz romantisch finden. Gibt es auch einen Austausch mit anderen Fête-Teams?

Ja, sowohl auf deutscher als auch auf europäischer Ebene. Mit den Organisator*innen in Frankreich, Belgien, Italien, Griechenland, Polen und Slowenien haben wir ein informelles Netzwerk gegründet und tauschen uns aus. Das ist ein sehr schöner Teil der Arbeit.

Rund um den Globus wird die Fête gefeiert. Wenn ihr die Möglichkeit hättet, ein Jahr mal in einer anderen Stadt die Fête zu organisieren, wo wäre das?

Paris. Das ist die Mutterstadt der Fête und alle, die den 21. Juni dort schon mal erlebt haben (wir alle gehören leider nicht dazu), sind total begeistert.

In diesem Jahr geht die Fête Berlin mit 160 Standorten an den Start – wo trifft man euch am 21. Juni am ehesten an?

Am 20 Juni zum Auftaktkonzert werden wir in unserem Fokusbezirk Treptow-Köpenick sein und dort in der Altstadt mit unserem Kultursenator, Dr. Klaus Lederer, und hoffentlich vielen Menschen gemeinsam den Beginn der Fête feiern. Und am 21. kommen wir spätestens um 20 Uhr wieder auf den Stufen vom Konzerthaus am Gendarmenmarkt zusammen, um gemeinsam zu singen.

Gibt es eine Besonderheit in diesem Jahr, auf die ihr aufmerksam machen wollt? Welche Highlights warten auf eure Besucher*innen?

Bei so vielen tollen Musikorten und Bühnen fällt es natürlich schwer, ein einzelnes Highlight herauszustellen. Wir freuen uns über die Vielfalt der Orte und Initiativen und Musikstile – von der öffentlichen Probe des Konzerthausorchesters im Konzerthaus am Gendarmenmarkt mit dem großen Dirigenten Eliahu Inbal bis zum Gartentanz in Treptow ist einfach wahnsinnig viel zu erleben.

Vielen Dank und ganz viel Erfolg und Durchhaltevermögen auf den letzten "Orga-Metern".

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